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Tipps für den W-Trek im Nationalpark Torres del Paine, Patagonien (Chile)

Wir sind eigentlich mittlerweile ganz gut im Informationen recherchieren für unserer Reiseziele, aber für den W-Trek im Torres del Paine Nationalpark gestaltete sich das erstaunlich schwierig, gemessen daran, was für ein Touristenmagnet der Park ist! Also haben wir kurzerhand in diesem Artikel alles für euch zusammengetragen, was wir herausgefunden haben! 

W-Trek im Torres del Paine Nationalpark: Alles, was ihr wissen müsst!

W-Trek: Komplettpaket buchen oder selbst organisieren?

Es gibt zwei Möglichkeiten für die Wanderung: Entweder bucht ihr ein Komplettpaket oder organisiert alles auf eigene Faust. Hier sind die Vor- und Nachteile sowie Tipps auf einen Blick: 

Die beste Strecke für den W-Trek

Wir haben die Strecke von Osten nach Westen gemacht, also mit den Torres angefangen. Das hat den Vorteil, dass man die anspruchsvollste und anstrengendste Strecke direkt zu Anfang macht, wenn man noch frisch, erholt und energiegeladen ist und am Ende mit einer netten Bootsfahrt abschließt.

Die beliebteste (und unserer Meinung nach auch sinnvollste) Kombination der Refugios ist die folgende:

1. Nacht (direkt nach dem Ankommen im Park, noch keine Wanderung): Refugio Torre Central (Fantástico Sur).

2. Nacht: Refugio Chileno (Fantástico Sur) – Wenn das wie bei uns bereits ausgebucht ist, könnt ihr auch wieder zurück zum Refugio Torre Central, sind halt 2 Stunden wandern mehr an dem Tag und am nächsten Morgen auch etwas mehr.

3. Nacht: Domo Francés (Fantástico Sur und für uns das schönste der Refugios)

4. Nacht: Lodge Paine Grande (Vértice Patagonia)

5 hilfreiche Tipps für den W-Trek im Torres del Paine Nationalpark

Diese Tipps richten sich an Trekking-Laien wie wie es waren – also vorher mal 1-2 Tage in der Eifel oder in den Alpen gewandert, aber noch nie mehr als 30 Kilometer an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Wenn ihr hier bereits mehr Erfahrung und noch weitere Hinweise habt, lasst es uns und alle anderen da draußen sehr gerne wissen 😊

  1. Nehmt euch eine größere Tasche, Tüte oder weiteren Rucksack mit, denn der einzige Tag, bei dem ihr die ganze Zeit euer komplettes Gepäck tragen müsst, ist der zweite zum Domo Francés. Ansonsten könnt ihr das große Gepäck immer im Refugio oder eine Ranger Station am Anfang einer Strecke lassen. Denkt dran: Der Trek ist hart, ihr werdet froh um jedes Gramm weniger sein!
  2. Lauft im Vorfeld sehr gründlich eure Wanderschuhe ein und taped Blasen-gefährdete Stellen direkt von Anfang an ab! Entweder mit Kinesio-Tape oder Blasenpflaster – hatte ich von Anfang an präventiv auf meinen Fersen und ich habe die  80 Kilometer komplett Blasen- und Blessurenfrei überstanden.
  3. Ein Geheimtipp, der uns gegeben wurde: Fangt bereits ein paar Tage vorher an, eure Füße mit Hirschtalg einzucremen (gibt es bei DM bei den Fußpflegeprodukten), damit die Haut von einer Schutzschicht geschützt wird.
  4. Nehmt wiederauffüllbare Flaschen mit, denn das Wasser aus den Bächen und Flüssen und dem Wasserhahn ist im gesamten Park trinkbar. Ihr kommt ständig an Wasser vorbei, also füllt euch morgens nicht direkt zu viel ab und spart lieber das Gewicht.
  5. Zieht Wanderstöcke in Betracht. Da ich Knieprobleme habe, mieteten wir welche in Puerto Natales (rund 5€ Gebühr pro Tag, also ca. 25€ insgesamt) und ich war sehr froh darüber! Es geht sehr viel steil bergauf und bergab, über große Steine, teilweise über Bäche etc. Alleine zum Balance halten und für die Entlastung der Knie waren die Stöcke Gold wert! Fast alle Wanderer, denen wir begegneten, hatten welche. Solltet ihr noch weitere Wanderungen planen, lohnt sich ggf. ein Kauf.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Nici

    Hallo Caro, sehr hilfreiche Tipps, vielen Danke ? wie viel hat euer komplett Paket gekostet?

    1. cgattermann

      Hallo Nici, vielen Dank ?Leider nicht ganz günstig: Rund 1.100 Euro pro Person waren das…

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